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K&S Unternehmensgruppe

Grund zur Freude haben die stellvertretende Residenzleiterin Katja Götz und die Pflegedienstleiterinnen Antje-Christiane Herrmann, Gabi Reichmann und Kristin Hinzpeter (von links)

K&S-Seniorenresidenz in Cumbach bietet hohe Lebensqualität

Rudolstadt. In der K&S Seniorenresidenz stimmen Pflege, Versorgung und die Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner – dies hat die stellvertretende Leiterin der Einrichtung, Katja Götz, nun auch schriftlich.

Vorausgegangen war eine gesonderte Qualitätsprüfung, die die Kategorien „Menschenwürde“, „Teilhabe“ und „Autonomie“ in den Mittelpunkt stellte.

„Wir sind stolz auf diese Auszeichnung und sehen sie als Ansporn, weiterhin an unseren hohen Qualitätsstandards zu arbeiten“, stellt Katja Götz fest. „Unsere Bewohner und ihre Angehörigen können sicher sein, dass in unserem Haus auf Respekt, persönliche Eigenheiten und Wünsche und auf die Wahrung der Intimsphäre geachtet wird.

“Der „Grüne Haken“ zielt vor allem auf die Lebenswirklichkeit und den Alltag der Bewohner in stationären Pflegeeinrichtungen ab und soll Heime mit hoher Lebensqualität kennzeichnen. Bei der Bewertung waren deshalb Fragen nach der Beteiligung am Heimalltag oder dem Schutz der Privatsphäre wichtig. Diese „weichen“ Kriterien sind für den „Grünen Haken“ ausschlaggebend und grenzen ihn ab von den Transparenzprüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen.

Quelle: OTZ Ostthüringer Zeitung, 9. Mai 2012


Auszubildende des Jahres Marina Scheler, Mitte, nahm die Glückwünsche von der stellvertretenden Residenzleiterin Katja Götz, links, und der regionalen Pflegedienstleiterin Antja Christiane Herrmann und ihrer Stellvertreterin Gabi Reichmann, von rechts, entgegen.

Auszubildende aus Rudolstadt gewinnt unternehmensinternen Wettbewerb

Rudolstadt - Die K&S Unternehmensgruppe hat zum zweiten Mal den unternehmensinternen Wettbewerb "Auszubildende/r des Jahres" ausgelobt. Die Leiter von 24 K&S Seniorenresidenzen waren aufgefordert, angehende Pflegefachkräfte für die Ehrung vorzuschlagen und entsprechende Begründungen für ihre Kandidaten abzugeben. Marina Scheler von der K&S Seniorenresidenz Rudolstadt-Cumbach ist einer der Gewinner und darf sich nun "Azubi des Jahres" nennen. Sie begann ihre Ausbildung zur Altenpflegerin 2008 und konnte durch ihre hervorragenden schulischen Noten und ihren vorbildlichen Umgang mit den Bewohnern und Kollegen überzeugen. Nun darf sie sich über einen tollen Preis freuen: Ein Jahr lang steht ihr kostenlos ein eigener K&S Smart zur Verfügung, auch für die private Nutzung.

In der Euro-Schule Pößneck erhielt Marina Scheler im Beisein ihrer Mitschüler und Lehrer die offizielle Ehrung. In diesem Rahmen übergab ihr Katja Götz, stellvertretende Leiterin der K&S Seniorenresidenz Rudolstadt, auch die Schlüssel für den K&S Azubi-Smart. "Die Altenpflege ist ein sehr anspruchsvoller Beruf mit vielen Facetten und großer Verantwortung. Deshalb ist es uns besonders wichtig, unsere Auszubildenden zu motivieren und sie für diese wichtige Arbeit zu begeistern", sagt Katja Götz. "Angesichts des Fachkräftemangels im Pflegebereich sind so motivierte junge Mitarbeiter wie Marina Scheler ein wichtiger Baustein für die Zukunftsfähigkeit unseres Hauses."

Die Unternehmensgruppe legt großen Wert auf eine moderne und praxisorientierte Berufsausbildung. Sie ist in schulische und praktische Lernabschnitte gegliedert, die aufeinander abgestimmt sind. So soll das Lernen besonders auf die konkreten beruflichen Aufgaben und die Handlungsabläufe in der Altenpflege ausgerichtet werden. Die Auszubildenden haben die Möglichkeit, ihre schulische Ausbildung in einer regionalen Schule zu absolvieren. In der praktischen Ausbildung werden die Schülerinnen und Schüler stufenweise an die eigenverantwortliche Übernahme der pflegerischen Aufgaben herangeführt. 

Quelle: Die Hallos Thüringen, 19. November 2011


Einige der Teilnehmer am Kurs zur Sturzprävention in der K&S Seniorenresidenz Rudolstadt-Cumbach.


AOK startet Projekt zur Sturzprävention in Thüringer Altenheimen. Seniorenresidenz in Rudolstadt-Cumbach ist einziger Teilnehmer aus dem Landkreis. Kraft- und Balancetraining mit Hanteln und Fußgewichten für die Bewohner.

Rudolstadt. "Geht's allen gut?" Wir machen eine kurze Verschnaufpause". Ergotherapeutin Anke Meinfelder hat die zehn Senioren gut im Blick, die in einem Kreis um sie herum sitzen. "Jetzt geht es weiter: Wir stehen auf, strecken abwechselnd das rechte und das linke Bein zur Seite."
Was am Mittwochvormittag in der Seniorenresidenz in Cumbach stattfindet ist keine gewöhnliche Gymnastik. Die Damen und der einzige Herr in der Runde haben sich entschlossen, an einem Kurs zur Sturzprävention teilzunehmen. Sie tragen Manschetten mit kleinen Gewichten an den Händen und Füßen. "Damit wird der Effekt erhöht und die Muskulatur besser gestärkt", erklärt die Ergotherapeutin. Genau diesen Effekt will man erzielen, um den Senioren mehr Sicherheit im Alltag zu geben. Zweimal pro Woche findet das gezielt Kraft- und Balancetraining statt.

Der Kurs ist Teil des Projektes zur Sturzprävention in Thüringer Altenheimen, das von der AOK Plus angeboten wird. "Unser Ziel ist es, Stürze und Sturzfolgen in den beteiligten Einrichtungen in den nächsten drei Jahren zu reduzieren. Dabei geht es in erster Linie um mehr Gesundheit und Lebensqualität der Heimbewohner, aber auch um Einsparungen bei den Kosten für ärztliche Behandlung und im Krankenhaus", so AOK-Kassensprecher Jürgen Frühauf. Die AOK übernimmt auch die Kosten für die Schulung der speziellen Pflegementoren und Trainer sowie für die Hanteln und Fußgewichtsmanschetten.

Bei der Leitung der zur K&S Gruppe gehörenden Seniorenresidenz Cumbach ist die AOK damit auf offene Ohren gestoßen. "Stürze haben oft weitrechende Folgen für die Senioren. Nicht selten können sie bis zur Bettlägrigkeit der Betroffenen führen. Wenn es uns gelingt, auf diese Weise die Verfassung der Bewohner insgesamt zu verbessern, dann ist das eine sehr gute Sache für die Senioren und für die Einrichtung", erklärt Leiterin Heidrun Schönfeld. Im Haus legt man großen Wert auf Sturzprophylaxe, unter anderem indem darauf geachtet wird, dass die Heimbewohner feste Schuhe tragen und es ausreichend Licht gibt. "Wir haben auch eine Wii-Konsole angeschafft, damit beschäftigen sich unsere Senioren auch sehr gerne. Vor allem Kegeln ist beliebt", so die Haus-Chefin.

Zum Projekt in Zusammenarbeit mit der AOK gehört auch, dass die Heime jeden Sturz dokumentieren und auswerten. "Das Projekt ist erst vor kurzem gestartet, aber wir haben jetzt schon Rückmeldungen, dass die Senioren mobiler geworden sind. Dazu kommt auch ein sozialer Aspekt, sie treffen sich, unterhalten sich, lachen gemeinsam. Das bringt am Ende auch mehr Lebensfreude", ergänzt AOK-Pressesprecherin Claudia Hoppe. Nach einer knappen Stunde ist das Training beendet. "Sagt mir Bescheid, wenn euch etwas weh tut, aber ein kleiner Muskelkater ist ganz normal", entlässt Anke Meinfelder ihre hoch betagten Schützlinge mit einem "Sport frei".

Quelle: Ostthüringer Zeitung, 3. Juni 2011