schließen
Druckversion
Wir sind gerne für Sie da. Telefon 0800-300 17 17
K & S Seniorenresidenzen auf Facebook Beste Arbeitgeber Gesundheitswesen 2012
K&S Unternehmensgruppe

Marianne Waetzmann (Zweite von rechts) verblüfft die Jugend: Beim Tischfußball macht sie mit Zarina Rüthlein (rechts) keine schlechte Figur.

Der "Du-und-Ich-Tag" soll ein akzeptiertes Fest der Generationen werden - und die zarten Anfänge sind gemacht.
Es ist nich so leicht, Jung und Alt miteinander zu vereinen. Doch Initiator Andreas Henke hofft, die Veranstaltung in der Kultur der Stadt zu verankern.

Kelkheim - Marianne Waetzmann vom Büro für Bürgerschaftliches Engagement beäugt etwas skeptisch das Tischfußballspiel. "Das ist doch Männersache", versucht sie ihrer Teilnahme zu entkommen. Doch schon nach zwei Schüssen hat die 90-Jährige mit ihrer Partnerin Zarina Rüthlein das erste Tor gegen Lukas und Jason erzielt. Und hochkonzentriert versenkt sie kurz darauf einen weiteren Ball. Es sei anders, mit einer anderen Altersgruppe zu spielen, findet Jason. "Aber irgendwie ist es auch gleich." Und über seine Kontrahentin sagt der 13-Jährige anerkennend: "Zehn Übungsstunden braucht Frau Waetzmann nicht mehr. Die hat gut gespielt!"

Nebeneinander oder doch lieber Miteinander? Wofür begeistern sich Jugendliche und woran sind Senioren interessiert? Der "Du-und-Ich-Tag für mehr Miteinander!", initiiert von der Mobilen Jugendberatung, hätte Antworten auf diese und ähnliche Fragen geben können. Doch bei der zweiten Auflage der Veranstaltung waren die generationübergreifenden Berührungsängste noch deutlich zu spüren - wenn auch nicht beim Tischfußball-Spiel zwischen Marianne Waetzmann und den Jugendlichen. "Die Idee ist sehr gut, aber man muss es kontinuierlich veranstalten, damit es sich bei den Leuten festsetzt", kennt Streetworker Andreas Henke die Problematik. Im vergangenen Jahr habe er auf einer Versammlung der Bewohner der Seniorenresidenz für den "Du-und-Ich-Tag" geworben. "Viele haben Angst, vor die Tür zu gehen", erfuhr er damals. Grund sei das Bild, das die Medien von den Jugendlichen zeichneten. Diese Angst habe sich aber inzwischen abgeschwächt, findet Henke. Nicht zuletzt wegen des großen Erfolges bei der Premiere sei die Resonanz in diesem Jahr höher. Ganz ist das Ziel aber noch nicht erreicht. Man müsse sich erst "beschnuppern", ist Henke aufgefallen. Denn bisher herrscht eher ein Nebeneinander vor. "Das Miteinander muss sich erst entwickeln." Wäre das aber schon jetzt erreicht, bräuchte es den "Du-und-Ich-Tag" nicht mehr. 

Auf dem Weg zum Miteinander befinden sich Michael und Anil. Die 13 Jahre alten Schüler haben sich am Stand der K&S Seniorenresidenz Rollstühle ausgeliehen und erkunden den Marktplatz sitzend. "Es ist komisch", findet Michael. Denn dem Schüler wird plötzlich bewusst, dass alle um ihn herum laufen. Auch Anil ist etwas aufgefallen: "Man kann nicht mehr überall hingehen." Schmale Türen seien beispielsweise ein Hindernis.

Was für die fußballspielenden Jungen eine lustige Abwechslung ist, gehört für Angela Güttgens zum Alltag. "Ich sitze den ganzen Tag alleine im Zimmer", sagt die Bewohnerin der Seniorenresidenz. Seit einem Schlaganfall ist die 88-Jährige auf den Rollstuhl angewiesen. Der Trubel auf dem Marktplatz bietet für sie ein willkommene Abwechslung. Bewusst distanziert sie sich von ihren Mitbewohnern. "Die sehe ich doch immer. Ich möchte was Neues erleben", so Güttgens. Von seinem Fenster hat Adolf Krolopp das bunte Treiben beobachtet. "Da muss ich schauen, was los ist", erklärt Krolopp. "Mich interessiert das", betont der 87-Jährige, der überzeugt ist, dass der Platz für diese Veranstaltung gut geeignet sei. Die Beziehung zu den Jugendlichen ist ihm wichtig. "Ich habe das ganze Jahr Kontakt zu den jungen Leuten", berichtet er.

Wenn auch das Nebeneinder noch vorherrschend ist, so sind Jung und Alt doch auf einem guten Weg zum Miteinander. Die Entwicklungen stimmen Andreas Henke zuversichtlich: "Ich hoffe, dass sich die Veranstaltung in der Kultur der Kommune verankern wird."

Quelle: Höchster Kreisblatt, 30. August 2011


Das Sommerfest in der K&S Seniorenresidenz in der Stadtmitte sollte eigentlich im Innenhof stattfinden. Na ja, nicht nur hier konnte man sein Leid vom prächtigen Sommerwetter singen. Aber in der Residenz machte man das Beste aus der Sache. Das Fest wurde kurzerhand in die Innenräume verlegt und der Shanty-Chor aus Oberursel sorgte hier für die kurzweilige Unterhaltung mit Liedern, die fast jeder mitsingen konnte.

Zur Begrüßung fanden sich auf den Tischen - ganz abgestimmt auf die Gäste aus Oberursel und das Motto des Tages - Heringshappen auf Vollkornbrot. Und später trotzte man dem Wetter und grillte auf der Terrasse. Nein, nicht nur die herkömmlichen Bratwürste und Steaks, sondern Fisch in Variationen. Regine Kamps: "Man muss eben das Beste aus der Sache machen."

Quelle: Kelkheimer Zeitung, 11. August 2011


Regine Kamps, die Leiterin der Seniorenresidenz in der Stadtmitte freute sich genauso wie ihre Schützlinge: Der erste Weihnachtsmakt in der Residenz, dieses Mal nur für die Angehörigen, war ein voller Erfolg.
Im Atrium, dem Innenhof, der sich schon im Sommer so sehr bewährte, wurden zwei Zelte aufge- baut. Eines für die Ver- pflegung, wie sich das für einen Weihnachtsmarkt gehört, das andere mit den vielen Dingen, die extra für diesen Markt von den Bewohnern gebastelt worden waren.

Gast war der Gesangsverein Liederkranz mit weihnachtli- chen Liedern und dem gemeinsamen "O Du Fröhliche". Zur Belohnung für die Sänger gab es Plätzchen, die Regine Kamps anbot und nicht nur der Liederkranz-Vorsitzende griff gerne nach den Leckereien. Die Leiterin der Residenz freute sich besonders, dass damit das Atrium auch in den winter- lichen Wochen genutzt werden kann und nicht nur eine "Sommer-Perle" zum Wohlfühlen ist.

Quelle: Kelkheimer Zeitung, 16. Dezember 2010


Zum ersten Mal wurde in Kelkheim in der "Neuen Stadtmitte" der "Du und ich-Tag" veranstaltet. Jung und Alt sollten angesporchen werden, sich gegenseitig  besser kennen- und verstehen zu lernen. Nach und nach füllte sich der mit vielen Ständen versehene Platz.

Um mehr "Miteinander" anzustoßen, um ein "Wir"-Gefühl zu erzeugen, hatten sich auf Initiative der Mobilen Jugendarbeit in Kelkheim und Liederbach folgende Institutionen zusammengeschlossen, Plnaung und Organisation des "Pilotprojekts" übernommen: Das Büro für bürgerliches Engagement, K&S Senioren- residenz, städtische Jugendarbeit in Kelkheim, Aus- länderbeirat, Eichendorffschule sowie Mobile Jugend- arbeit in Kelkheim und Liederbach.

Ziel ist es, so der Leiter der mobilen Jugendarbeit, Andreas Henke, in beiden Städten die Kluft zwischen den Generationen zu verringern, durch Begegnung und Information. Mit den verschiedenen Aktionsspielen, Infoständen und Beratungen vor Ort, die von den Veranstaltern offeriert wurden, bekamen hier Menschen unterschiedlichen Alters die Chancen, sich unverbindlich zu informieren.
Mit Verspätung hatte der Tag begonnen, und wenn auch erst "tröpfelnd", dann jedoch recht zahlreich, bevölkerten die Zielgruppen den Platz. Rollstuhlfahrer erschienen mehr und mehr, Menschen mit Gehwagen und erstaunlich viele Jugendliche.

Großen Anklang fand der Stand, an dem die Jugend geduldig Älteren die Funktionen von Handys erklärten. Schwerhörige nahmen dankbar die Erläuterungen zur Funktion der SMS-Botschaften wahr.
Auch Fahrradkodierung und selbst Tischkicker-Fußball wurde von allen Alterstufen gemeinsam genutzt. Kleine Broschüren wie "Sex und Tipps für Jungen und Mädchen" waren schnell vergriffen. Hier konnten sich Jugendliche ohne Scheu beraten lassen.

Als Ziel der Veranstaltung wurde ferner genannt, "das Eintauchen" in die Lebenswelt der anderen Generation zu erleichtern. "Besseres Verständnis erleichtern den Umgang miteinander entschei- dend", so Henke. [...]

Quelle: Kelkheimer Bote, 18.09.2010


Landespreis für das "mobile" Bewegungsangebot des Vereins "Gesundheit für alle" und dessen rührige Vorturnerin

Beim "Oddset"-Wettbewerb kamen die Kelkheimer unter 240 Bewerbern aufs Treppchen. Nun wollen die Initiatoren ihr Angebot auf weitere Altenwohnheime ausbauen.

Der CD-Rekorder spielt Popmusik. Die modernen Klänge scheinen das gute Dutzend Senioren eher noch anzuspornen. Rhythmisch bewegen die Damen und Herren ihre Beine im Takt. "Hebt die Füß- chen noch ein bisschen höher", ruft Claudia Müller-Brunotte. Sie ist nicht nur die Vortunerin beim Senioren-Bewegungsprogramm im Wohnheim in der Neuen Stadtmitte. Sie ist auch zweite Vorsit- zende des Vereins "Gesundheit für alle", der diesen Kurs schon seit Juni 2009 hier anbietet.

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt den rüstigen Senioren, von denen kaum einer noch unter 80 Jahre alt ist, allerdings nicht. Schon holt Claudia Müller-Brunotte die Thera-Bänder aus dem Schrank. "Da wollen wir mal die Muckis kräftigen", ruft sie in den Gruppenraum der K&S Seniorenresidenz. Und dosiert gleichzeitig ihr Programm: "Nur net huddeln: Wir fangen ganz gemütlich an. Es ist wichtig, dass ihr euch nicht übernehmt", macht sie die erste Kräftigungsübung vor und demonstriert die richtige Körperhaltung.

Die Senioren konzentrieren sich auf ihre Aufgabe, ohne dabei den kleinen Spaß zwischendurch zu vergessen. Augen für die kleine Glas-Trophäe, die heute auf dem dem Regal steht, hat niemand. Und doch ist der Pokal etwas Besonderes: Der Kelkheimer Verein für Bewegungstherapie und Herz- sport hat ihn jetzt im Biebricher Schloss bekommen. Er steht für den dritten Platz beim "Oddset-Preis" des Landessportbundes und Lotto Hessen, der mit immerhin 3000 Euro dotiert ist. Die Initiative "Gesundheit für alle" landete damit hinter der TGS Jügesheim mit der Sport-Gewalt- prävention "Nein - hau ab! und dem FC Viktoria Urberach, der die Eltern für faires Verhalten im Kinder- und Jugendfußball sensibilisiert hat.

Dass sie sich unter den 240 Bewerbern, von denen 60 in die engere Auswahl kamen, ganz vorn platzieren könnten - damit hatten die Kelkheimer nicht gerechnet. "Da waren wir schon überrascht", sagt Claudia Müller-Brunotte, die den Preis in Wiesbaden entgegennahm. Dass die im Vorstand engagierte Kursleiterin den Preis erhalte, sei nur gerechtfertigt, betont der Clubvorsitzende Karl Knöll. Denn schließlich ruhe der Erfolg "auf zwei Schultern". Knöll war es , der Anfang 2009 über einen Bekannten mit der Leiterin der K&S Seniorenresidenz, Regine Kamps, Kontakt aufnahm. Sie war davon sofort begeistert, so dass Claudia Müller-Brunotte schon mal mit ihrem Kurs beginnen konnte. Seitdem ist der "Seniorensport vor Ort" bei älteren Bewohnern sehr beliebt.

"Es wird viel gelacht, das ist herrlich", schwärmt etwa Lore Schneidemann. "Die Claudia strapaziert uns ganz schön und schont uns nicht", freut sich die 82-Jährige, die sich im Haus noch selbst ver- sorgt. Helmut Diehl fühlt sich ebenfalls sehr wohl. Für den 81-Jährigen ist es der Ersatz zum Schneeräumen und Rasenmähen, was er früher rund um sein Häuschen in Fischbach erledigen musste. Und Gisela Deilmann ist froh, dass ihr die Bewegung für den lädierten Fuß und das Rheuma eine Besserung gebracht hat. Ein Sonderlob gibt's für die Kursleiterin: "Die Claudia ist ja mit Gold nicht aufzuwiegen."

Für die zweite Vorsitzende ist das Engagement selbstverständlich: Es sei besser, die älteren Senio- ren zu besuchen, statt sie in die Sporthallen zu holen. Denn gerade im Winter seien die Rentner erheblich sturzgefährdet, ergänzt Knöll. 17 Personen sind derzeit angemeldet, ein Großteil ist stets dabei, freut sich Claudia Müller-Brunotte. Demnächst will der Verein noch Kurse für gesunde Ernäh- rung, Bewegung bis ins hohen Alter, Gedächtnistraining und Sturzprävention anbieten. Und das Angebot "Seniorensport vor Ort" noch weiter ausbauen. "Wir versuchen jetzt, in anderen Häusern Fuß zu fassen", kündigt Knöll an. Auch außerhalb Kelkheims seien Kooperationen denkbar. Regine Kamps findet's gut: "Es ist wichtig, dass die Bewohner in soziale Netzwerke integriert sind." Nach dem Bewegungsprogramm schwebten die Senioren regelrecht durch das Haus, freut sich die Leiterin - die gerne selbst mal beim Kurs mitmacht.

Quelle: Höchster Kreisblatt, 16.09.2010
Foto: Knapp


Bewegungsangebot in der K&S Seniorenresidenz Kelkheim gewinnt ODDSET Zukunftspreis

Körperliche Einschränkungen hindern viele Senioren, aus eigener Kraft eine Sportstätte aufzusuchen. Davon ausgehend, dass im Jahr 2020 im Main-Taunus-Kreis rund 30 Prozent der Bevölkerung über 60 Jahre alt sein wird, hat der Verein "Gesundheit für Alle" ein Konzept entwickelt, das lebenslanges Sporttreiben trotz wachsender Immobilität ermöglicht. In Kooperation mit der K&S Seniorenresidenz Kelkheim kommt der Verein zu den Menschen!

Seit Juni 2009 wird in der Senioreneinrichtung ein Bewegungskurs angeboten, der auf die Verbesserung der alltäglichen Lebensqualität ausgerichtet ist. Die Schongymnastik mit verschiedenen Kleingeräten wie Igelbällen, Sandsäcken oder Chiffontüchern ist der individuellen Leistungsfähigkeit der Teilnehmer angepasst und wird fast ausschließlich im Sitzen durchgeführt. Gleichgewichtsübungen und behutsamer Muskelaufbau stehen genauso auf dem Trainingsplan wie ein abwechslungsreicher Entspannungsteil. Darüber hinaus fördern Konzentrations. und Wahrnehmungsspiele die Gedächtnisleistung der zum Teil hoch betagten Senioren.

Der große Erfolg des Pilotprojekts mit 14 regelmäßigen Teilnehmer-/innen, die inzwischen auch alle Vereinsmitglieder geworden sind, lässt die Verantwortlichen bereits in die Zukunft denken. Nicht nur, dass das Bewegungsangebot in der Seniorenresidenz Kelkheim unbefristet fortgesetzt wird - Kurse in Gedächtnistraining und Sturzprävention sollen ergänzend hinzukommen. [...]

Quelle: Sport in Hessen - das Magazin des Landessportbund Hessen, Ausgabe 18/10